Wenn der Körper einen bremst…

Anscheinend hat mein Körper mir gezeigt, das ich Ruhe benötige und mich mit einer Muskelzerrung am Knie versorgt, jetzt bin ich erstmal bis zum 8.7. Krank geschrieben. Ich habe mich letzten Samstag vertreten und ein schönen Stich ins Knie bekommen. Das heißt Sportverbot von erstmal 2 Wochen.
Das ist natürlich total toll, wenn ich eigentlich regelmäßig Sport machen muss um mein Kreislauf in Schwung zu halten…

Aber da muss ich dann durch und auf meinen Körper hören. Meine Muskeln bauen sich jetzt schon langsam ab, Treppensteigen, ins Auto einsteigen, mich selbst drehen wird zwar besser, aber ich merke, das mein Bein schneller Erschöpft ist als sonst.

Da ich immer schon sehr aufgeweckt und hibbelig war, ist eine solche Sache eher wie ein kleines Gefängnis. Ich habe somit erstmal jeden genervt und fange jetzt an, mich mit mir selbst zu beschäftigen. Damit hatte ich allerdings immer schon meine Probleme gehabt. Aber da ich jetzt ja Zeit habe, dachte ich, schreib ich euch mal wieder.

Sport und Bewegung ist nämlich genauso wichtig wie Entspannung. Leider merke ich das immer erst wenn es mich mal wieder erwischt hat. Ich bin jetzt innerhalb von 9 Monaten 3x krank gewesen, zwar immer wegen unterschiedlicher Sachen, aber ich finde es generell ziemlich viel. Ich kann mir das nur mit meinem Stresspegel erklären, sonst weiß ich selber leider nicht warum.

Meine Lehrerin hat uns gestern übrigens erklärt, dass das Kohlenmonoxid in Getränken mit Kohlensäure Schuld daran ist, das man so wie auf Drogen, Alkohol etc ist obwohl man nur z.B. Cola getrunken hat. Sie erklärte, das wenn man auf Kohlenmonoxid sensibel reagiert, es sich halt mit solchen Rauschzuständen zeigt. Da das Kohlenmonoxid sich aufs Nervensystem spezialisiert hat. Ich selbst bin sehr sensibel wenn es um Cola geht. Ich bin schnell dann wie betrunken und bekomme dadurch auch Herzrasen und Unwohlsein. Meinen Freunden und meiner Familie fällt das mittlerweile so stark auf, das ich schon fast gar keine Cola mehr bekomme.

Einfach mal so…

möchte ich euch mitteilen, wie es mir geht. 🙂

Mir geht es bis auf die psychische Seite echt gut. Kein Herzrasen, kein Gedanke ans Herz, nicht mehr so schlapp usw., wahrscheinlich hab ich euch deshalb schon 5 Tage alleine gelassen. Im Moment habe ich auch ein wenig mit meiner Ausbildung zu tun und somit komm ich auf andere Gedanken. Mit der Liebe klappt es auch immer besser. 😀
Wie geht es euch denn so? Ich habe bis jetzt 159 Seitenaufrufe und 6 Likes, hätte ich nicht damit gerechnet, das es schon soo viele sind und dafür möchte ich mal Danke sagen. Es wäre aber auch schön, wenn ihr mir mal ein paar Kommentare hinterlasst, wie euch meine Seite so gefällt.

Habt einen schönen Tag, bei dem Wetter ist es ja auch nicht schwer.

Der Alltag

Ich habe mein Hausarzt gewechselt und habe eine neue Hausärztin. Jetzt soll ich mir einen Termin beim Kardiologen holen zur Kontrolle. Dann hab ich einen Termin bei ihr bekommen um ein EKG, eine Blutentnahme und eine Blutdruck- und Pulskontrolle durchzuführen. Außerdem soll ich unbedingt, meine Panikattacken in Griff bekommen.

Desweiteren meinte meine Hausärztin, das es bei mir angeboren ist, kann man natürlich nicht mehr genau nachvollziehen, aber auch durch meine Geschichte und auch durch die Krankheiten der engeren Familie findet sie Zusammenhänge. Es stellt mich definitiv zufriedener als die letzten Jahre davor. Sie hat mir auch gleich einen Kardiologen empfohlen, der einfühlsamer ist, damit ich nicht gleich wieder abgespeist werde. Mittlerweile wird mein Tanzpartner mehr als nur ein Tanzpartner. Bin ich das geschnallt habe, hat es bei mir auch gedauert und jetzt freue ich mich über jede Minute mit ihm und bin mal gespannt,wie es mit uns weitergeht.

Heute bin ich wieder auf dem Sofa eingeschlafen,trinke immer noch zu wenig,aber ich will jetzt mal an andere Dinge denken und nicht immer auf jedes Detail achten.

Ernährung mit MKPS

Hallo meine Lieben, heute möchte ich euch mal etwas über die Ernährung mit MKPS erzählen. Wie schon seit Jahren in den Medien zu lesen, ist die gesunde Ernährung und das ausreichende Trinken sehr wichtig für den Körper. Das kann man auch ganz gut als Grundgerüst für uns MKPS´ler nehmen. Man muss schauen, was löst bei mir Herzrasen, etc aus und was nicht.

Viel Koffein und Zucker z.B. können Herzrasen z.B. auslösen, daher Finger weg davon. Trinken ist wichtig für den Kreislauf, denn er möchte in Schwung gehalten werden. Am Besten funktioniert dieses mit Wasser, Wasser mit Geschmack, Kräuter- und Früchtetees. Die einfachste Formel um für jeden die passende Trinkmenge pro Tag auszurechnen ist 30ml/kg Körpergewicht. Flüssigkeiten in der Nahrung können dabei abgezogen werden, wie Brühe, Suppe, Gurken und Tomaten, etc.

Wichtig ist auch, das man den Zucker reduziert, der in Kombi mit Koffein gar keine gute Mischung ist. Außerdem kann Haushaltszucker süchtig machen und wenn man ihn reduziert, merkt man sofort, wie süß der ist. Besser mit natürlichem Zucker süßen,also Honig, Braunem Rohrzucker (der verleiht sogar noch eine leichte Karamell Note :-D.

Auch habe ich für mich gemerkt,das man alles lieber selbst kochen sollte. 1.es schmeckt einfach viel besser, 2.erhält man deutlich mehr Vitamine und Nährstoffe durch gesunde Kost, als durch Fast Food. Und wenn jm. nicht auf Fast Food verzichten kann, warum macht ihr euer Fast Food denn nicht selbst? Döner ist finde ich eine Ausnahme, da das Fleisch vom Spieß kommt und sehr mager gegrillt wird und auch frischer Salat hinein gegeben wird.

Ich habe wie 75% der Bevölkerung eine Laktoseunverträglichkeit. Ich kann zwar kleinere Mengen normal vertragen, aber ab einer gewissen Menge ist bei mir Feierabend. So muss ich eh vieles selbst kochen, weil mir die Ersatzprodukte teilweise zu teuer sind und ich nicht immer Laktrase Tabletten schlucken möchte. Ganz ohne komme ich aber auch nicht aus.

Guten Morgen

Heute ist total schönes Wetter bei mir, obwohl meine Nacht nicht so gut war. Ich bin zurzeit bei meinen Eltern und hatte unseren Hund mit im Schlafzimmer und hatte die Tür vergessen aufzulassen. Deswegen hat er mich geweckt. Aber ich bin sooo komisch aufgewacht, das ich erstmal zu schnell im Halbschlaf ihm die Tür aufgemacht habe, das ich auf einmal Schwindel, Herzrasen und Brustenge bekam. Und weil das auch so komisch war, hab ich leichte Panik dazubekommen. Ich habe ja nicht einmal mehr Sauerstoff gerochen sondern alte, verbrauchte Luft. Das Fenster war aber die ganze Nacht auf Kipp gestellt.
Ich habe dann, was ich immer mache, mich auf meine Atmung konzentriert, habe Tief Ein- und Ausgeatmet um so mein Herzrasen und meine Panik weg zu bekommen. Das klappt immer ganz gut. So schlimm hatte ich es schon seit Jahren gehabt. Aber jetzt geht es mir wieder gut und werde heute mit meiner Mutter und meiner Großtante einkaufen fahren.

Ich habe ja schon zu Anfang erzählt, dass Herzrasen immer wieder mal vorkommt. Als ich noch ohne Diagnose war, hatte ich dieses Herzrasen ziemlich oft, bei den Mahlzeiten, beim Einkaufen usw. Mein Herz zeigt mir so, das es zuviel ist und ich mal langsamer machen sollte denke ich, aber ich kann und will das nicht jeden Tag, also beruhige ich mich, mach evt. eine kurze Pause und lebe meinen Alltag weiter als wäre nie etwas gewesen. Zumindest versuche ich es.
Mit meiner Mutter habe ich heute darüber auch noch gesprochen, weil sie eine der wenigen ist, die mir zuhören und mich nicht komplett für Psycho halten. Es wird nämlich oft in der Gesellschaft als “ Ach so schlimm ist das doch gar nicht“ abgestempelt. Von Ärzten wird man häufig gerne mal schnell abgewimmelt weil es ja keine Krankheit ist und man ja nicht davon stirbt.

Vatertag

Heute ist Vatertag bzw. Christi Himmelfahrt. Da mein Vater 1,5 Std von mir entfernt wohnt, hab ich ihn angerufen und gratuliert. Werde da wohl morgen aufschlagen, denn ich habe freies We.
Seit ein paar Tagen geht es mir nicht so gut, da sich das Wetter auch nicht wirklich von seiner guten Seite zeigt und ich somit nicht viel Bewegung bekomme. Gestern wäre ich fast wieder eingeschlafen und zu spät zur Arbeit, aber es ist alles gut gegangen. Hab gestern auch statt 45min Nachmittags schlafen 2Std geschlafen, hab zwar mein Wecker hab ich zwar gehört, bin aber wieder eingeschlafen. Wenigstens fühlte ich mich dadurch im Kopf klarer und fitter als gestern. Heute hatte ich kurz vor Feierabend leichten Schwindel zu haben, aber bin heute auch oft rauf und runter gelaufen und getrunken hab ich bestimmt auch nicht viel, wo es mir grad so auffällt. Da ich aber noch mit einer Freundin zum Tag der offenen Tür beim Stadtbäcker hier gehen wollte, werde ich mich wohl später ausruhen. Meine Magnesium Tbl Nehm ich gleich aber noch. Ich bin heute aber wieder mit Fahrrad zur Arbeit gefahren.

Herzlich Willkommen

..zu meinem ersten Blog „Mein Leben mit MKPS“. Jetzt werdet ihr euch sicher fragen was ist das und was bezwecke ich damit. Das kommt alles nach und nach,wartet es ab.

Ich möchte diesen Blog eher als Tagebuch benutzen und vllt. auch ein wenig Verständnis dafür bekommen, was es heißen kann mit MKPS zu Leben. MKPS heißt Mitralklappenprolapssyndrom, wobei viele es noch etwas anders nennen und hier in Deutschland kaum darüber gesprochen wird oder man als Psycho abgestempelt wird. Es ist in erster Linie keine Krankheit sondern ein Herzklappenfehler. Wobei manche Ärzte es nicht mal als das ansehen, sondern als eine Art Herzneurose, da auch einige Menschen mit MKPS unter Panikattacken leiden. Es gibt halt solche und solche. Manche merken nie was und es wird nur reinzufällig festgestellt. Ich muss selbst noch vieles darüber lernen, was ich in den 3 Jahren, die ich es habe, gar nicht wusste. Beim Mitralklappenprolapssyndrom sind die Haltefäden der Mitralklappe zu lang. Folglich prolapiert(vorwölbt) entweder eine Seite oder beide Seiten der Mitralklappe zurück in den Vorhof, was sich beim Echo und beim Abhören als ein „Click“ bemerkbar macht.

cropped-anim.gifQuelle: www.mitral.de

normale                             Herz mit vorgewölbter
Mitralklappenfunktion         Mitralklappe

Ich habe Beschwerden wie Bruststechen, Brustenge, Herzrasen oder starkes Herzklopfen, Blutdruck und Puls passen nicht immer zusammen, eine starke Müdigkeit, welche ich immer erklärt habe mit: „stellt euch vor ihr hättet 5 Tage durchgemacht ohne ein Stück Schlaf“. Ich hab dann das Gefühl, sofort und auf der Stelle umzukippen und sofort einzuschlafen. Früher hatte ich sogar gemerkt, das sich dann meine Augen verdrehen und ich echt Angst hatte, wirklich umzukippen.
Ich komme schlecht hoch und habe Tage, da seh ich aus wie eine Leiche. Bei mir wurde durch eine starke Erkältung festgestellt,dass ich mein Puls zu hoch ist mit 95 Schlägen/min in Ruhe. Dadurch hab ich einen niedrig dosierten Betablocker von 2,5mg bekommen. Trotzdem hab ich nach der Erkältung auf der Arbeit eine kleine Panikattacke, weil Rücken weh tat, mein Herz raste und ich mich wieder einmal fragen musste, was ist das schon wieder.
Durch das Medikament war es auch deutlich besser geworden, aber diese plötzlichen Anfälle blieben. Ich hatte auch wieder das Gefühl sofort am Besten zu schlafen, da ich sonst wieder Angst hatte umzukippen. Ich muss euch auch noch dazu sagen,dass ich als Arzthelferin in einer Hausarztpraxis zu dem Zeitpunkt gearbeitet habe. Meine Kollegin hat mich dann sofort ans EKG angeschlossen,aber da kam nix bei rum und war dann auch schon vorbei. Also hat mein Chef gesagt, ich sollte doch einfach mal ein Langzeit-EKG machen lassen und da meine Hausärztin in Urlaub war, durfte ich das Langzeit-EKG von der Arbeit mitnehmen und mir selbst anschließen. Meine Kollegin hatte mir noch den Tipp gegeben, ich sollte nicht still sitzen bleiben, sondern mich auch ordentlich bewegen, damit man was auf dem Langzeit-EKG sehen kann. Gesagt getan.

Ich hab das EKG mitgenommen, angeschlossen und bin damit in einem ruhigen Tempo eine Runde durch die Stadt mit dem Fahrrad gefahren, hab mich nicht hetzen lassen und hab auch mal eine kurze Shoppingpause gemacht. Ich musste auf der hälfte der Strecke anhalten, weil ich so stark aus der Puste war und ich das Gefühl hatte, keine Luft mehr zu bekommen und mir schwindelig wurde und mein Herz raste. Nachdem ich mich wieder etwas erholt hatte, bin ich nach Hause und konnte sehr gut schlafen :D.

Am nächsten Tag bin ich spazieren/Joggen gegangen und hab meinen Hund mit an den Deich dafür genommen, wieder dasselbe, wie am Vortag. Also wieder Pause gemacht und dann weiter. Als ich meine 24 Std. rum hatte, hab ich mir das Langzeit EKG abgeschaltet und hab es zum Kardiologen geschickt. Einige Tage später hatte ich dann ein weiteres Ergebnis, eine Sinustachykardie genau da wo ich Fahrrad fahren und spazieren gehen/Joggen war. Beides hatte ich wohl 169 Herzschläge/min. Aber sonst nichts weiter. Mein Chef sagte einerseits ist es gut, dass es nix lebensbedrohlich ist, aber andererseits muss ich beim Sport halt aufpassen. Mit dem Bericht bin ich zu meiner Hausärztin gegangen, die mich dann zum Kardiologen geschickt hat.
Dort habe ich ein Echo bekommen und dann kam die Diagnose Mitralklappenprolapssyndrom, nix schlimmes, hat so ziemlich jede schlanke Frau, man stirbt nicht dran. Ausserdem hat er dann noch festgestellt, das mein Herz zu klein und zu schwach ist, man dieses aber mit Kraft-und Ausdauertraining wieder in den Griff bekommen kann. Ich war geschockt, selbst ich als Arzthelferin hab noch nie was von einem Mitralklappenprolapssyndrom gehört und wurde damit abgeschmettert ohne weitere Erklärungen. Also wieder zur Hausärztin, die hatte dann das Mitralklappenprolapssyndrom erst überlesen. Dann sollte ich den Betablocker weiternehmen und so schlimm ist das nicht. Ich bin dann noch zu einem Sportmediziner gegangen,weil ich mich da schon ziemlich unverstanden fühlte. Den einzigen Satz den ich zu hören bekam, nachdem er meinen Bericht gelesen hatte, war „Ach, sooo schlimm ist das gar nicht“ und weil ich sowieso so aufgeregt war, fing ich an zu weinen, mein Blutdruck ging auf 140/80mmHg und Puls weiß ich gar nicht mehr. Mein damaliger noch Freund, konnte mir auch nicht dabei helfen, der hatte nämlich damit zu tun, dass sein Vater im selben Jahr am 3. Herzinfarkt verstorben ist. 6 Monate später hat er sich von mir getrennt, wohl aber nicht wegen dem Mitralklappenprolapssyndrom. Was ich ihm bis heute nicht ganz glaube.

Ich glaube eher, er hatte Angst, dass ich später genauso lande, wie sein Vater und mich dann auch noch zu verlieren…Dabei stirbt es sich gar nicht bei der Diagnose, ich musste nur lernen, mein Tagesablauf komplett zu ändern und versuche mich immer noch selbst kennenzulernen. Ich habe bis heute gelernt, das Bewegung und frische Luft wichtig ist. Im Fitnessstudio wollten die erst gar nicht anfangen mit mir zu trainieren, bevor ich kein Belastungs EKG gemacht habe und mein Max Puls gesagt bekommen habe. Also wieder zum Kardiologen, bei 166 Schlägen/min hab ich Luftnot bekommen und die Helferin hat das Belastungs-EKG abgebrochen. Somit hab ich 80% meiner Soll-Leistung erreicht. Meine Herzkammer füllt sich zu 75%. Ausserdem musste ich wegen meiner Anti-Baby-Pille abklären ob ich Thrombosegefährdet bin, denn dann hätte ich die Anti-Baby-Pille gar nicht mehr nehmen dürfen,aber das war ich nicht und somit ging es ganz normal weiter. Beim Sport war ich schon bei 75W auf dem Ergomether total aus der Puste, ich wurde total oft gefragt ob alles gut ist,weil ich auf Quietsch Rot im Gesicht war und ich auf bitte beobachten gesetzt wurde, in deren PC. Zuletzt hab ich mir ein Pulsbrustgurt gekauft, mit dem ich dann noch besser trainieren konnte. Im PC wurden mein Mindest und mein Max Puls eingetragen und dadurch wurde an jedem Gerät die Stärke automatisch nach Puls Wert vom Gerät selbst eingestellt. Echt praktisch sowas, denn dadurch hat sich mein Herzrasen und Herzklopfen echt reduziert. Einige Monate später wollte ich meine Unfallversicherung wechseln, da ich gerne alles bei einer Versicherung habe. Als ich dann meine Arztberichte abgeben musste, wurde ich abgelehnt. Das war das erste Mal, das mich eine Versicherung abgelehnt hat. Ich hab mir dann nur gedacht, soviel zu:“ Ach, sooo schlimm ist das gar nicht“ Nein, ist es auch nicht, aber das ich mein Leben und mein ganzen Tag anders struktuieren und ändern muss, das sieht entweder keiner oder mir wird gesagt, Leb damit. Auch nicht die nette Englische Art. Ich habe wegen der Trennung von meinem Ex Freund eine Therapie gemacht, aber nicht speziell wegen des Herzens, ich glaube mein Psychiater kennt das auch nicht, weil er mich noch gefragt hat, was das noch ist. Ich hab gelernt,das ich mir auch mal Ruhe gönnen muss,wenn ich wirklich gar nicht auf die Füße komme. Vor 3 Jahren konnte ich nicht mal 30min mit meiner Mutter einkaufen gehen ohne den Einkaufswagen als Stütze zu schieben und ohne das ich Leichenblass wurde und mich nach dem Einkauf erschöpft hingelegt habe. Durch positives Denken, mich mit dem Fehler auseinander zu setzen, mich regelmäßig zu bewegen und viel zu trinken, hab ich es geschafft, das ich heute sogar 30min. Joggen kann, zwar immer noch mit zwischendurch gehen, aber es klappt immer besser. Einkaufen kann ich mittlerweile Std. lang, meinen Job hab ich Anfang 2012 wechseln müssen, weil ich aufgrund von Kündigung schnell mein altes Gehalt weiterbenötigte und bin dann in die amb. Pflege gewechselt. Da heißt es viel Treppensteigen,viel im Auto sitzen und viel Menschen bewegen. Das trainiert natürlich auch noch. Zumal in der Pflege sehr viel Reflektiert wird und ich meinem Chef von vornherein gesagt habe, dass ich MKPS habe und ihm auch gesagt habe, das ich oft müde bin und langsamer dadurch arbeite. Das war für ihn kein Problem. Jetzt mach ich seit Oktober 2013 die Ausbildung zur exam. Altenpflegerin und mal sehen wohin mich die Reise führt. Manche Tage verkneife ich mir mein Schlafen und manchmal lege ich mich hin,kann auch sein,dass ich einschlafe, sobald ich auf dem Sofa liege und dann sind es gerne mal 2-3 Std. und entweder ich hab Glück und fühl mich besser oder ich habe Pech und bin immer noch müde.
Achja mein Ex Freund hat sich von mir am Telefon(wir wohnten 1Std mit Auto voneinander entfernt) getrennt, während ich dichter zu ihm zog und ich schon Umzugskisten in meiner ersten eigenen Wohnung stehen hatte. Sehr nett…Durch den Umzug bekam ich auch einen neuen Hausarzt, der Internist ist und auch Echos in der Praxis macht. Eine Kontrolle sei aber noch nicht notwendig, mittlerweile sind ja 3 Jahre vergangen und ich wurde kein einziges Mal kontrolliert, daher bin ich gerade dabei meinen Hausarzt zu wechseln und mir dann einen neuen Kardiologen zu suchen, die verständnisvoller mit mir umgehen. Als ich in einer anderen Hausarztpraxis anrief, sagte die Helferin mir schon am Telefon, dass das doch normalerweise 1x/Jahr kontrolliert werden muss. Also schon mal echt positiv find ich. Sobald ich es geschafft habe, dorthin zu gehen, berichte ich euch natürlich davon.